Der nächste Tag wird ein fauler Strandtag.
Hier ist es so schön, dass wir einfach bleiben müssen. Der Strand gehört uns fast ganz alleine und ist wunderschön breit und hell und die Sonne scheint. Der Sand ist fein und weich. Und der Himmel ist blau und auch die Wellen sind klasse.
Wir bauen die Strandmuschel auf und lesen und liegen und träumen und gehen spazieren und gehen ins Wasser. Schon als Kind habe ich die Nordseewellen geliebt. Hier ist es so ähnlich.
Auch Hannes genießt den Tag, tobt, träumt, streckt sich aus in der Sonne. Auch in die Strandmuschel zieht er sich ab und zu zurück, unser kleiner Reisehund. Der kennt auch schon ganz schön viele verschiedene europäische Hundegerüche.
Wir gehen mit den Füßen ins Wasser, spielen mit Hannes, schlafen im Sand, lesen, träumen und schauen aufs Meer hinaus und bleiben eine weitere Nacht auf dem schönen Freistehplatz in den Dünen.
Wir fahren nur einmal kurz zum Ablassen des Abwassers in den Ort Gelfa und tanken Frischwasser, kommen aber gleich wieder zurück.
Für genügend Strom sorgt die Sonne. Und zum Kochen haben wir ja Gas. Ich fühle mich vogelfrei mit unserem autarken Zuhause.
Und morgen fahren wir über Viano do Castelo nach Porto. Auch darauf freue ich mich schon!
Die Sonne geht wieder golden unter und mein Reisetagebuch wird immer bunter. Wenn ich uralt bin und falls ich dann nicht mehr reisen kann, könnte ich zur Not beim Ansehen nochmal alle Urlaube durchleben.
Wir sind noch immer am Strand in Nord-Portugal:
