Heute geht es knapp sechshundert Kilometer mit den Rädern auf dem Bett durch Frankreich, aber dieses Mal nehmen wir wegen der Dieselknappheit die Autobahn.
Wir wollen keine Schlenker oder versehentliche Umwege riskieren.
In Lion folgen wir nun nicht, wie sonst üblich, der Ausschilderung Richtung Mulhouse und Freiburg, die uns zur deutschen Grenze bringen würde.
Wir fahren anstatt dessen weiter geradeaus. Dies ist eine beliebte Strecke Reisende aus den Niederlanden, die durch Belgien nach Frankreich kommen oder wieder nach Hause kommen. Wäre unser Fahrradträger nicht gebrochen, hätten wir diesen Weg niemals kennengelernt. Wir müssen nur den gelben Nummernschildern folgen und werden über Nancy und Mets nach Belgien und dann in die Niederlande gelangen.
Nach gut fünf Stunden checken wir auf dem Campingplatz Porte des Vosges im Ort Bulgnéville im Vorland der Vogesen ein.
Das ist ein beliebter Transitcampingplatz der Niederländer. Und ich bin beeindruckt, wie schön es hier ist.
Er liegt nah an der Autobahn, ist ruhig, liegt auf einem Hügel, hat schön angelegte Wege und Grasflächen und ein Restaurant mit Außenterrasse und einen Pool.
Beim Check-In können wir gleich das Abendessen mitbestellen, Pommes mit Hamburger. Wir bekommen eine Uhrzeit, an der alle ihre Essenstüten abholen können. Wie genial! Die Leute hier sind richtig gut organisiert. So lieben wir es.
Um achtzehn Uhr gehen wir dann auch ins Restaurant und kommen mit einer Tüte wieder raus.
Die Hälfte der Camper ist mit uns dort und holt Essen ab. Es geht ruck-zuck und wir haben eine klasse Mahlzeit auf dem Tisch im Wohnmobil. Das ist herrlich und ein kleiner Trost für die nervige Situation mit den Rädern auf dem Bett.

Es ist so schön, sich warmes Essen an Bord zu holen. Ich genieße das Essen und freue mich schon sehr auf Holland.
Schöner Transit-Camping aus Holland nach Frankreich oder Spanien:
