Tag 18    Vom Meer ins smaragdgrüne Tal.

Hafen Porozina, Soča-Tal, Bohinj-See & Camp Danica Bohinjska Bistrica (Slowenien).

 

 

Nun ist die Zeit gekommen. Wir müssen wieder los. Wir wollen uns eine Woche Zeit für die Heimreise nehmen.

 

Wir fahren Richtung Fähranleger Porozina. Er liegt eine Stunde vom Campingplatz entfernt. Von dort wird uns die Fähre direkt auf das Festland nach Brestova bringen. 

  

 

Die letzte halbe Stunde führt uns weit oben durch die Berge mit Blick auf die Kvarner Bucht und das gegenüber liegende Festland.

 

Am Ende der Strecke geht es plötzlich bergab zum kleinen Fähranleger.

 

Adios, geliebtes No-Stress-Cres!

 

Jetzt sind wir gespannt auf Slowenien.

 

Zurück auf dem Festland haben wir das blaue Meer noch bis Opatija neben uns.

 

Die Gegend ist dicht besiedelt.

 

Wir fahren durch Moscenicka Drago. Früher war es nur ein Fischerhafen. Jetzt ist es ein beliebten Ausflugs- und Urlaubsziel.

 

Dann kommt Lovran. Auch hier ist buntes Treiben an der Straße.

 

Es ist ganz anders als zwischen den kargen Felsen in Dalmatien. Überall sind Autos, Menschen, Häuser, Farben und Gärten. 

 

Hier liegen Lovran, Opatija und Rijeka hintereinander an der Kvarner Bucht.

 

Wer gerne shoppen geht und abends Straßenmusik und verschiedene Künstler genießen möchte, ist hier auf jeden Fall richtig.

 

Uns überfordern die vielen Reize gerade eher.

 

 

Hinter Opatija entfernen wir uns von der Küste und fahren gen Norden nach Slowenien.

 

 

Wir fahren an der Soča entlang zum Ort Kanal ob Soči.

 

Ich habe die Kirche von Kanal ob Soči bei Instagram gesehen und will sie fotografieren - am Liebsten vom gegenüberliegenden Ufer aus.

 

Wir fahren an der Kirche vorbei, müssen dann über die Brücke und schließlich aus dem Ort wieder rausfahren ohne Chance auf einen Halt. Sehr schade!

 

Dann entfernen wir uns immer mehr.

 

Man kann nicht alles haben. Ich weiß. Trotzdem Menno.

 

 Wir fahren an der Soča entlang und trinken in einem kleinen Restaurant in Most na Soči, das direkt am Fluss liegt, was.

 

Dann fahren wir weiter zum See Bohinj, der heute etwas farblos daliegt. Am Ende des Sees ist ein Campingplatz zwischen hohen Bäumen. Schon beim Eingang und der Rezeption herrscht dichtes Gedränges. Alle Parzellen sind belegt. Dicht an dicht stehen Wohnwagen und Wohnmobile am Seeufer.

 

Ich reihe mich in die Schlange an der Rezeption ein und uns wird ein Platz hinter der Rezeption zwischen in die Jahre gekommenen kleinen Hütten angeboten. Tati und ich sehen uns um - es ist ein furchtbarer Ort.

 


Wir steigen wieder ins Wohnmobil, starten den Motor und fahren erleichtert vom Gelände und zurück am Seeufer entlang ins zehn Kilomeer entfernte Bohinjska Bistrica.

 

 

Dort checken wir auf dem Campingplatz Danica gegenüber einer Kirche ein.

 

 

Der Platz ist sehr schön - wir hatten ihn auf der Herfahrt zum See schon gesehen. Er liegt idyllisch im Grünen am kristallklaren Fluss Sava Bohinjka.

 

Wir kochen uns was, essen, schauen ein wenig fern und ich gestalte wie jeden Abend eine Seite meines Reisetagebuchs.

 

Als Tatti längst schläft, liege ich noch lange wach.

 

In einem Gemeinschaftsraum des Platzes wird gefeiert und so lausche ich slowenischen Liedern und fröhlichen Stimmen, die zu uns ins Wohnmobil dringen.

 


Slowenien Roadtrip Kroatien

Heute Nacht auf einem schön angelegten Campingplatz am Fluss in Slowenien:

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