Tag 12    Rauschendes Wasser, grüne Pfade & Lebenslust.

Mali Ston, Krka Nationalpark & Camp Krka Stay (Šibenik Riviera). 

 

 

Am frühen Vormittag checken wir aus und fahren über die schöne Halbinsel wieder gen Süden. 

 

Nun machen wir beim kleinen Hafen von Mali Ston einen Halt.

 

 

Am Dorfeingang ist ein großer Parkplatz. Mali Ston besteht aus einem hübschen kleinen Hafen mit ein paar Häusern am Hang und es ist nichts los.

 

Wir gehen eine kleine Runde und sind schnell fertig. 

 

Zurück beim Wohnmobil sehen wir, wie ein Mann vom Steg aus einen Korb mit frischen Austern aus dem Meer holt und ihn über den Parkplatz zur Austernbar Bebek trägt.

 

Ich gehe hinterher, stöbere in der kleinen Bar, in der es regionale Produkte gibt, herum und komme am Ende mit einem Silbertablett vor mir wieder raus aus der Bar.

 

Auf meinem kleinen Tablett bringe ich zwei Austern und eine Zitrone über den Parkplatz zu Tatti.

 

Da Mali Ston für seine Austern bekannt ist, müssen wir sie auch kosten, habe ich spontan beschlossen.

 

Wir beträufeln die Austern mit Zitrone, schlürfen sie dann ohne darüber nachzudenken aus der Austernschale und filmen uns dabei.

 

Bah! entfährt es mir.

 

Schnell was Nachtrinken! Die sind so eklig!

 

Wie bescheuert es ist, Dinge zu tun, nur weil sich die Gelegenheit bietet.

 

Als ein Reisebus kommt, verdrücken wir uns wieder.

 

Es ist erst kurz nach 10 als wir zurück aufs Festland und weiter gen Norden fahren.

 

Wir genießen wieder die tolle Aussicht hinunter auf die Strände, Orte, Buchten und Schiffe und hinüber zu den Inseln, dieses Mal von der anderen Seite.

 

Im Korridor von Neum versuche ich nochmal einen zarten Mostar-Vorstoß.

 

"Meinst du nicht, dass, wenn wir schon mal hier sind, es schade wäre, wenn - "

 

"Nein!" 

 

Na gut. 

  

Wir brauchen zweieinhalb Stunden bis zu unserem Ziel, dem Camp Krka.

 

Es ist einer von zwei nebeneinander liegenden Campingplätzen bei den bekannten Krka Wasserfällen.

 

 

Wir stehen im Schatten hoher Bäume und schauen uns bei einem Kaffee und einem Snack erstmal um.

 

Die Stimmung auf dem Platz ist entspannt. Es ist ausreichend Platz.

 

Ah ja. Die Leute wollen also auch einfach nur ein wenig die Ruhe der Natur genießen. Es ist ein anderes Völkchen als auf dem engen Campingplatz Nevio.

 

Wir brauchen mit den Ebikes 10 Minuten zu einem der beiden Haupteingänge, dem Eingang Lozovac.

 

Wir schließen die Fahrräder an einen Baum an und kaufen Tickets. 

 

Mit der Eintrittskarte könnten wir in einen Bus steigen, der vor dem Kassenhäuschen steht und uns hinunter zu den Wasserfällen bringen würde.

 

Wir haben keine Lust auf das Gedränge im Bus und gehen lieber selber den Berg runter.

 

Das dauert 20 Minuten.

 

Unten starten wir einen 2 Kilometer langen Rundweg über Holzstege und von Baumwurzeln durchzogene Wege.

 

Der Weg führt durch lauschiges Grün und es ist recht leer.

 

Wir fühlen uns wie in einem Märchen mit Zwergen und Elfen. Das Wasser rauscht und plätschert überall um uns herum.

 

Wir lassen uns verzaubern von kristallklarem Wasser, in dem sich Fische tümmeln, von blauen Libellen und herabstürzenden kleinen und großen Wassermassen.

 

Dalmatien Roadtrip

Dalmatien Roadtrip

 

Danach müssen wir uns in ganz schöner Hitze den Berg wieder hoch zurück zu den Rädern quälen, denn es erscheint uns immernoch besser als in der Hitze im vollen Bus zu stehen.

 

Das ist so extrem anstregend, dass ich dauernd stehenbleiben und verschnaufen muss. Oh Gott, ist das steil und heiß!

 

Bein Radeln kühlt der Fahrtwind uns wieder runter. Frisch geduscht setzen wir uns zu den anderen Gästen auf der kleinen Terrasse bei der Einfahrt des Campingplatzes.

 

 

Die Karte hat nur zwei Gerichte.

 

Wir nehmen Grillfisch und als Dessert eine hausgemachte Eistorte.

 

Beides ist zum Niederknien! So lecker!

 

Heute schlafen wir hier nicht weit von den Krka Wasserfällen:

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